Kostümtipps
TIE Pilot
Inhaltsübersicht
Helm
Bei den meisten Tie Pilotenhelme handelt es sich wohl um Rubies bzw. Standard Don Post Helme, die in einem Guss aus Vinyl hergestellt wurden. Daher ist auch ein Zusammenbau nicht notwendig. Von Don Post wurden auch noch ein Classic Action Helm (der etwas größer als der Standard Helm ist) und der Deluxe Helm hergestellt, bei dem noch die Brustbox dabei ist. Doch diese Helme sind sehr schwer zu bekommen und als Sammlerobjekt sehr teuer.
Eine Bemalung ist im Grunde genommen nicht notwendig. Jedoch kann man gerade die Standard Helme von Rubies oder Don Post durch eine neue Grundlackierung extrem aufwerten.
Gerade bei den Standard Helmen von Rubies und Don Post sind einige Modifikationen notwendig, die das Tragen des Helmes angenehmer gestalten und die Optik des Helmes aufwerten.
Die Vinyl-Helmen müssen oftmals in Form gebracht werden. Dies kann man am besten durch vorsichtige Erwärmung mit einem Heißluftfön erledigen. Die vorhandenen Helmgläser sind gewölbt und erlauben dadurch eine sehr schlechte Sicht (Fischaugeneffekt). Diese Gläser sind durch neue zu ersetzten. Hierzu entfernt man die alten Linsen und erweitert das Sichtfeld, indem man die Augenschlitze in etwa auf die Größe der alten Gläser etwas vergrößert. Dann klebt man neue Linsen von der Helminnenseite aus ein. Diese neuen Linsen kann man sich auch leicht aus einem getönten Motorradhelmvisir oder einer alten Skibrille selbst herstellen. Die Atemschlitze in der Gesichtsmaske werden am besten mit einem Cutter-Messer oder einem Dremel ausgeschnitten. Von der Helminnenseite können die so enstandenen Schlitze mit einem Fliegengitter beklebt werden.

Am Mundstück sind Löcher auszuschneiden und zwar an den Stellen, an denen dann die Schläuche angeschlossen werden. Für die Schläuche kann man schwarze Gummischläuche aus dem Gartencenter oder auch Staubsaugerschläuche verwenden. Am besten eignen sich jedoch Schläuche von Gasmasken. Die Schläuche sollten jeweils eine Länge von 40 bis 50 cm haben. Man sollte jedenfalls darauf achten, dass die Schläuche nicht zu starr sind, da sie sonst die Bewegungsfreiheit des Helmes einschränken. Am Ohrschutz an beiden Seiten des Helmes sind jeweils eine Nußschraube mit einen Unterlegsscheibe anzubringen. Am Originalhelm waren hier die gleichen Knöpfe angebracht, wie auf der Gürtelschnalle.

Für einen besseren Tragekomfort ist es ratsam einen Innenhelm (z.B. aus einem Bauhelm) einzukleben. Dies läßt sich am besten mit eine Heißklebepistole erledigen. Eine Alternative ist das Auspolstern mit Schaumstoff. Desweiteren sollte ein schwarzer Kantenschutz (Autozubehör) am Helmrand angebracht werden. Natürlich lassen sich noch weitere Modifikationen (wie z.B. Lüfter) einbauen.
Sturmhaube

Damit die Nackenpartie zwischen Overall und Helm verdeckt wird, ist es ratsam hierzu eine schwarze Sturmhaube zu tragen. Am besten geeignet ist eine Sturmhaube aus Seide.
Overall / Patches / Comlink
Der Overall des Tie-Piloten ist ein ganz herkömmlicher, schwarzer Overall, den man entweder über das Internet oder in jedem Nato-Laden beziehen kann. An der Oberarmen sowie den Oberschenkel sind je eine Tasche aufgenäht.
Sollte er an den Reißverschlüssen noch die Schnüre haben, müssten diese entfernt werden.
Ebenso müssen an den Overall zwei weiße Imperiale Abzeichen angenäht werden.
Diese kann man entweder über das Internet oder aber über die 501st (bzw. Freunde, Bekannte,...) besorgen. Oft werden auch auf Sammlerbörsen welche angeboten.
Am linken Unterarm befindet sich noch eine kleine Tasche zum Einschieben der Komm-Einheit (CommPad).
Jedoch ist das CommPad nicht weiß (wie bei der MoM-Ausstellung), sonder schwarz.


Handschuhe

Bei den Handschuhen handelt es sich um schwarze Lederhandschuhe mit sehr langen Stulpen.
Rüstung / Chestbox

Die Brust- und Rückenplatte ähneln stark der Panzerung des Stormtroopers. Bei der Brustplatte fehlt jedoch die Einkerbung in der Mitte, sodaß eine ebene Fläche entseht, auf der dann die Brustbox angebracht wird.

Die Rückenplatte weist ebenso wie beim Stormtrooper eine viereckige Auswölbung auf, die jedoch keine Vertiefungen hat und somit auch eine ebene Fläche aufweist. Die Brust- und Rückenplatte werden durch die Schulterstreifen miteinander verbunden. Die Schulterstreifen sind wie beim Trooper geriffelt.

Auf die Enden der Schulerstreifen werden noch die Schulerplatten (Achtecke) geschraubt oder genietet.

Die Brustbox hat ein eigenes Design, das am besten anhand der nachfolgenden Bildern zu entnehmen ist. Basierend z.B. auf einer Elektronikbox kann man solch eine Box relativ leicht herstellen. Auch bei den Applikationen wie Kippschalter, Knöpfe, Taster usw.) kann man seine Kreativität voll ausschöpfen. Hier können durchaus verschiedene Materialien eingesetzt werden.




Einige Tipps
Die Zahnräder an den Seiten findet man in der Modellbauabteilung (Antriebszahnräder) oder auch in Tonerkartuschen von Laserdruckern.
VORSICHT: Tonerstaub ist Gesundheitsschädlich! Beim verwenden von Tonerkassetten sollte man also darauf achten, dass diese leer
sind und kein Tonerstaub entweichen kann.
Die Anschlüsse für die Schläuche sind abhängig von der Art der verwendeten Schläuche. Die Brustbox sollte permanent mit der Brustplatte verschraubt werden.
Gürtel
Der Gürtel entspricht dem Gürtel des Imperialen Offiziers.

Stiefel
Am nahesten am Original kommen schwarze Lederstiefel mit einer Schafthöhe von ca. 39 cm (gemessen vom Absatz bis zum Schaftende). Da diese aber schwer zu bekommen sind (auch auf Ebay) kann man aber auch sehr gut sogenannte "Knobelbecher" vom Bund nehmen.
Autor
Thorsten Schneider